Lykien ist die antike griechische Bezeichnung einer Landschaft
im Südwesten Kleinasiens (röm.: Lycia). Sie erstreckt sich
auf der westlichen der beiden halbkreisähnlichen Ausbuchtungen
der kleinasiatischen Südküste. Lykien grenzt im Nordwesten
an Karien. Die Grenze verlief ungefähr am Fluss Axon. Im Norden
grenzte es an Pisidien und Phrygien, im Nordosten an Pamphylien. Die
Landschaft ist teilweise sehr rauh und zerklüftet mit Gipfeln bis
über 3000 Metern.
Die Lykier waren ein Volk mit eigener Kultur, eigener
Schrift und eigener Sprache, dem Lykischen. Trotz der Vorherrschaft
von Griechen, Persern und Römern blieben sie relativ eigenständig.
Bemerkenswert sind die überall anzutreffenden Spuren ihres Totenkultes
mit zahlreichen Felsengräbern und steinernen Sarkophagen.
Um 330 war Nikolaus von Myra, der bekannte Heilige, Bischof
in Lykien. Wegen der ausgeprägten, steilen Küstenlandschaft
wurde er unter anderem Patron der Seefahrer.
Einige Städte Lykiens: Fethiye, Ölüdeniz,
Xanthos, Saklikent, Patara, Myra, Kekova Kas,Antiphellos, Kadyanda,
Letoon, Myra, Patara, Phaselis und Xanthos, Pinara, Kekova, Kalkan
http://de.wikipedia.org/wiki/Lykien
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